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Was macht die Aufzucht von WIESENHOF Privathof Hähnchen zu etwas Besonderem? Nach welchen Kriterien werden die Tiere aufgezogen und wofür nutzt man einen Wintergarten? Unser WIESENHOF Partnerlandwirt Franz Schemmer stellt sich und seine Arbeit vor. Sein persönlicher Leitfaden dabei: „Wenn es den Tieren gut geht, geht es mir als Landwirt auch gut!“

Rechterfeld, 16. Juni 2015. Das WIESENHOF Privathof Geflügel erhält eine weitere Auszeichnung. Für ihr besonderes Engagement im Bereich Tierwohl zeichnete die Tierschutzorganisation Compassion in World Farming (CIWF) WIESENHOF mit dem „Good Chicken Award“ aus. In dieser Kategorie erhält WIESENHOF als einziges deutsches Unternehmen eine solche Auszeichnung. Auch Dr. Ingo Stryck, Geschäftsführer Marketing bei WIESENHOF, freut sich über diesen Award: „Wir freuen uns sehr über die Wertschätzung. Der Award bestärkt uns noch einmal mehr in unserer Arbeit und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“. Der „Good Chicken Award“ wurde im Rahmen der Weltausstellung „Expo“ am 09. Juni in Mailand überreicht.

Kriterien der Privathof Aufzucht

Zu den wichtigsten Kriterien bei dem Privathof-Konzept gehören zum Beispiel die langsamer wachsenden Rassen, die längere Aufzuchtdauer der Hähnchen, die geringere Besatzdichte und der Auslauf in einem überdachten Wintergarten. Besondere Stalleinrichtungen wie Strohballen, Picksteine und Sitzstangen geben den Tieren die Möglichkeit, ihre natürlichen Verhaltensweisen noch besser auszuleben. Zudem kommen weit über 95 Prozent ohne eine einzige Behandlung mit Antibiotika aus. Auch Reserveantibiotika wurde seit der Einführung im Jahr 2011 kein Mal eingesetzt. Bereits vor 2 Jahren wurde das WIESENHOF Privathof-Geflügel ausgezeichnet. Der Deutsche Tierschutzbund für Geflügelfleisch hat erstmalig das Label „Für Mehr Tierwohl“ der Einstiegsstufe vergeben und das WIESENHOF Privathof-Geflügel mit dem Siegel gekennzeichnet. Seit Februar diesen Jahres tragen alle Privathof-Produkte das Siegel „Ohne Gentechnik“ des Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG).

Alternative Haltungsformen bei WIESENHOF

WIESENHOF bietet schon seit 15 Jahren Geflügel aus alternativen Haltungskonzepten an. Somit wird Verbrauchern die Möglichkeit gegeben, sich für ein bestimmtes Haltungskonzept zu entscheiden. Bereits im Jahr 2000 gab es das Weidehähnchen mit Auslauf-Haltung, und im Jahr 2002 folgte das Bio-Hähnchen. Die dort gewonnenen Erfahrungen hat WIESENHOF in das Privathof-Konzept einfließen lassen.

Privathof-Geflügel erhält „Good Chicken Award“

„Good Chicken Award“ für WIESENHOF Privathof-Geflügel

 

02.02.2015 Rechterfeld. Erstmalig hat der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) das Label „Ohne Gentechnik“ für Wiesenhof Privathof-Geflügel vergeben. Der VLOG setzt sich für die Erzeugung von Lebensmittel ohne Gentechnik ein und hat gemeinsam mit Vertretern der Futtermittel- und Lebensmittelindustrie, des Lebensmittelhandels, Behördenvertretern sowie Zertifizierungsunternehmen einen einheitlichen Produktions- und Prüfstandard erarbeitet. Für eine Zertifizierung nach dem VLOG-Standard gelten dabei strenge Kontrollen in Verarbeitungsbetrieben, der Land- und Futtermittelwirtschaft sowie bei Logistikunternehmen (vgl. www.ohnegentechnik.org/standard). Hierfür sind im Vorfeld die Donautal Geflügelspezialitäten in Bogen sowie sämtliche Privathof-Landwirte erfolgreich zertifiziert worden.

„Mit der ‚Ohne Gentechnik‘-Kennzeichnung unserer Privathof-Produkte schaffen wir zusätzliche Transparenz für den Verbraucher und stärken so seine Wahlfreiheit“, erklärt Peter Wesjohann, Vorstandsvorsitzender der PHW-Gruppe, zu der auch Wiesenhof gehört.

Im Jahr 2013 startete der Deutsche Tierschutzbund für Geflügelfleisch erstmalig das Label „Für Mehr Tierschutz“. Seit dem wird das WIESENHOF Privathof-Geflügel mit dem Siegel ausgezeichnet. Mit dem Label „Ohne Gentechnik“ schafft WIESENHOF – neben dem Mehr an Tierschutz – nun einen weiteren wertvollen Benefit für Privathof-Geflügel.

Umstellung auf Privathof-Geflügel möglich

Seit der Einführung von Privathof-Geflügel im Oktober 2011 hat sich der Absatz verachtfacht. „Wir bemühen uns weiterhin intensiv um den Ausbau des Privathof-Konzepts. Wir verstehen Privathof als Zukunftsmodell und sind grundsätzlich in der Lage, perspektivisch nahezu alle unsere Landwirte von der konventionellen Haltung auf Privathof-Geflügel umzustellen. Das setzt voraus, dass Verbraucher und Handel sich diese neue Form der Tierhaltung in Deutschland wünschen und bereit sind, das Mehr an Tierschutz auch finanziell zu honorieren. Dann werden wir diesen Weg mit ihnen gehen“, betont Wesjohann.

Ab dieser Woche werden die Packungen neben dem Label „Für Mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes zusätzlich mit dem Label „Ohne Gentechnik“ des VLOG ausgezeichnet.

WIESENHOF Privathof NON GMO

WIESENHOF Privathof erhält das Label “Ohne Gentechnik”

14.01.2013. Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität in München stellten am 09.01.2014 eine neue Studie über WIESENHOF Privathof öffentlich vor. Der viel diskutierte aber gleichfalls abstrakte Begriff „Tierwohl“ stand bei dieser Ergebnispräsentation besonders im Vordergrund. Privathof-Geflügel wird deutschlandweit auf WIESENHOF Vertragsbauernhöfen unter besonderen „Tierwohl“-Aspekten aufgezogen und ist seit Januar 2013 mit dem Siegel „Für mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes gekennzeichnet (Einstiegsstufe). Aber was genau ist „Tierwohl“, wie lässt es sich messen und welche Maßnahmen bei der Aufzucht und Haltung von Geflügel sind wichtig, um es zu verbessern?

Eine Vielzahl an Online- und Offline-Medien informierte die Verbraucher über die wesentlichen Aspekte und beleuchtete das Thema aus verschiedenen Perspektiven.

Folgende Berichte zu dem Thema finden sich derzeit in:

09.01.2014  Lebensmittel Praxis: Studie zu Privathof-Geflügel

Wiesenhof hat die Uni München mit einer Studie zu seinem Privathof-Hähnchen beauftragt. Mit der verringerten Besatzdichte, Sitzstangen, Strohballen und Picksteinen sei der Dreiklang „wirtschaftlich, tierschutzgerecht, verbraucherfreundlich“ möglich. > Link

09.01.2014 Bayerischer Rundfunk/ Nachrichten: LMU prüft Premiummarke der Firma

Mehr Auslauf, langsameres Wachstum und bessere Lebensbedingungen für die Hühner: “Privathof” heißt die Premiummarke der Firma Wiesenhof. Die LMU München hat die Aufzuchtverhältnisse in zwei Höfen in Bogen bei Straubing überprüft. > Link

09.01.2014 Bayrischer Rundfunk/ Radio: LMU-Studie im Auftrag von Wiesenhof

In der Abendschau des Bayrischen Fernsehens wird WIESENHOF nach der wissenschaftlichen Bewertung des Privathof-Konzepts mit folgenden Aussagen zitiert: “Das ist mit Sicherheit nicht so, dass wir von unseren Problemen ablenken wollen. Wir haben die Bereitschaft uns zu verändern. […] Wenn der Verbraucher das wünscht, werden wir Privathof-Geflügel auch zu 100 Prozent machen.“ > Link

09.01.2014 Lebensmittelzeitung: PHW baut Privathof weiter aus

Die PHW-Gruppe baut das Angebot von Privathof-Geflügel aus. Die Zahl der Mastbetriebe steigt und der Absatz legt zu. Wissenschaftler bescheinigen dem Konzept gute Ansätze beim Tierschutz. > Link

09.01.2014 Agrarzeitung: Wiesenhof erweitert Privathof-Label

Die von dem Geflügelfleischerzeuger Wiesenhof eingerichtete Produktlinie “Privathof-Geflügel” hat Erfolg im Markt. 15 neue Erzeugerbetriebe sind jetzt zertifiziert worden. > Link

10.01.2014 Bayrischer Rundfunk/ Radio: Gespräch mit Ludwig Gruber

Der Verbraucher muss beim Handel nachfragen. “Ich muss immer, wenn ich es haben will schauen ob das Produkt das blaue Label vom Deutschen Tierschutzbund trägt.” > Link

15.01.2014 Mittelbayerische: Geflügelmast zwischen Masse und Bio

In der Geflügeltheke gibt es ein neues Marktsegment. Fleischproduzenten bieten nun Hähnchen mit mehr Tierschutz an. > Link

15.01.2014 WZ Newsline: Neue Label: Sterne für die Geflügelmast

“Das blaue Label gibt es mit einem oder zwei Sternen auf dem blauen Grund in einer Einstiegs- oder Premiumstufe. Schon ein Stern bedeute deutlich mehr Tierwohl so Drosse. > Link

15.01.2014 Focus online: Neue Label:Sterne für die Geflügelmast

Bundeswirtschaftsminister Hans Peter Friedrich (CSU) erkennt zur Jahresbilanz einen “bedeutenden Schritt für mehr Tierschutz im Stall.” > Link

15.01.2014 Frankfurter Rundschau: Neue Label: Sterne für die Geflügelmast

Tierschutz ist laut einer Umfrage im Auftrag des Ministeriums für viele Kunden eine wichtige Frage. 44 Prozent geben an, beim Einkauf auf entsprechende Standards zu achten. > Link

16.01.2014 Straubinger Tagblatt/ Landshuter Zeitung: Geschmacksfrage? Ein Blick hinter die Wiesenhof-Kulissen

Jüngst veröffentlichte die Universität München eine wissenschaftliche Studie zur Hähnchenhaltung bei Wiesenhof. Dabei wurde die konventionelle Hähnchenhaltung mit Privathof-Geflügel verglichen. Thomas Holzberger und Maria Meßmer haben einen der untersuchten Höfe im Landkreis Landshut besucht. > Link

Medienvertreter besuchen einen WIESENHOF Privathof-Stall.

Medienvertreter besuchen einen WIESENHOF Privathof-Stall.

Die Fußballengesundheit der Tiere wird vor Ort überprüft.

Die Fußballengesundheit der Tiere wird vor Ort überprüft.

13.01.2014 – Der Aspekt „Tierwohl“ ist in der heutigen Zeit ein viel diskutierter aber auch recht abstrakter Begriff aus der Tierethik. Dadurch ergeben sich die Fragen: Was genau ist „Tierwohl“ eigentlich? Wie kann man es messen und welche Aktivitäten und Maßnahmen führen bei der Haltung von Geflügel dazu, das „Tierwohl“ zu verbessern? Diese Fragen wurden in einem Team von Wissenschaftlern genauer untersucht und die Ergebnisse gestern bei einer Pressekonferenz an der Ludwig-Maximilians-Universität vorgestellt.

Zur Beantwortung der Forschungsfragen beobachteten und untersuchten die Forscher und wissenschaftlichen Mitarbeiter des Lehrstuhls für Tierschutz der LMU München das Geflügel in den Privathof-Ställen zwei Jahre lang. Privathof-Geflügel wird deutschlandweit unter besonderen Anforderungen an das „Tierwohl“ auf WIESENHOF Vertragsbauernhöfen aufgezogen und ist seit Januar 2013 mit dem Siegel „Für mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutzbundes gekennzeichnet (Einstiegsstufe).

Intensive Untersuchung des Verhaltens

Im Zuge der Studie wurde das Verhalten, sowie der Gesundheitszustand der Tiere regelmäßig untersucht, beurteilt und dokumentiert. Vor allem das Fressverhalten (Ernährungszustand), die Befiederung und die Fußballengesundheit wurden intensiv untersucht, da diese Rückschlüsse auf den allgemeinen Zustand der Tiere zulassen. Die für das Geflügel typischen Verhaltensweisen wie beispielsweise das Picken oder Wühlen nach Nahrung, das Staubbaden und das Ruhen auf erhöhten Sitzmöglichkeiten wurden analysiert und ausgewertet. Darüber hinaus wurden auch die Emissionen, wie Ammoniak- und Staubgehalt der Luft zum Gegenstand der Studie.

Mehr Bewegung der Tiere

Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass Tiere, die in den Privathof-Ställen aufwachsen, deutlich mobiler und agiler sind. Durch die geringere Besatzdichte und dem zusätzlichen Auslaufangebot in dem Wintergarten steht den Hähnchen mehr Platz zur Verfügung. Auch der Einsatz der Beschäftigungsmöglichkeiten wirkt sich positiv auf das Verhalten der Tiere aus. Prof. Dr. Michael Erhard, Leiter des Lehrstuhls für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung an der Ludwig-Maximilians-Universität München stellt fest: „Insbesondere die Picksteine und Strohballen wurden intensiv von den Tieren angenommen und adäquat, sowohl als Deckungsmöglichkeit in den ersten Lebenstagen als auch als Beschäftigungsmaterial genutzt. Die Strohballen wurden zudem für erhöhtes Liegen und Ruhen angenommen. Der zusätzlich angebotene Wintergarten wurde bei gutem Wetter von den Masthühnern häufig besucht.“

Deutliche Verbesserung der Gesundheit und des Verhaltens

Die Ergebnisse der Studie wurden von den Experten sehr positiv bewertet – vor allem konnten Verbesserungen in der Gesundheit und dem arttypischen Verhalten festgestellt werden. „Mit der bei Privathof-Geflügel eingesetzten Besatzdichte und den angebotenen Ressourcen Sitzstangen, Strohballen und Picksteinen ist sowohl eine tierschutzgerechte als auch wirtschaftliche und verbraucherfreundliche Masthühnerhaltung möglich“, erklärt Dr. Elke Rauch, Fachtierärztin für Tierschutz sowie für Tierhaltung und Tierhygiene an der LMU München.

03.12.2013: Seit einigen Jahren organisiert Franz Schemmer Führungen auf seinem Hof im bayerischen Wurmannsquick. Ein Engagement, für das der Landwirt und zertifizierte Landerlebnisreiseführer vor einigen Tagen geehrt wurde. Beim Wettbewerb „Bauer sein heißt …“ erhielt der WIESENHOF-Vertragslandwirt den 1. Preis in der Sparte „Öffentlichkeitsarbeit“. Diese Auszeichnung für nachhaltige Land- und Forstwirtschaft in Bayern hatte der Bayerische Bauernverband gemeinsam mit dem Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt und dem Bayerischen Rundfunk ausgeschrieben. Die Initiatoren suchten auch 2013 „engagierte Bäuerinnen und Bauern in Bayern, die pfiffige, zukunftsstarke Betriebskonzepte umsetzen, Betriebe, die das Leben im Dorf bereichern und das Image der Landwirtschaft in der Gesellschaft verbessern.“

Privathof-Bauer überzeugt mit origineller Idee
Franz Schemmer, der u. a. Privathof-Hähnchen für den Geflügelproduzenten WIESENHOF aufzieht, konnte die Jury von seinem unterhaltsamen und originellen Informationskonzept überzeugen. Der Landwirt bewirtschaftet seinen Hof im bayerischen Rottal-Inn-Kreis und nimmt mehrmals im Jahr interessierte Besuchergruppen mit auf eine „Zeitreise durch ein bewegtes Jahrhundert in der Landwirtschaft“. Dabei stellt er alte landwirtschaftliche Techniken vor, informiert über historische Arbeitsformen und erklärt den Besuchern, welche Vorteile die moderne Landwirtschaft hat – und welchen wirtschaftlichen Erfordernissen sie gerecht werden muss.

Wissen vor Ort vermitteln
Die Idee für diese landwirtschaftlichen „Zeitreise“-Führungen hatte der Hähnchen-Mäster auf einer Südamerikareise. Als er von fachkundigen Reiseführern u. a. in Brasilien Informationen über Soja- oder Erdnussanbau erhielt, dachte er an seinen eigenen Betrieb mit Hähnchen-Mast, Bullen und Kälbern. Und er konnte sich vorstellen, dass es ihm Spaß machen würde, interessierten Hofbesuchern das Thema „Landwirtschaft“ auf anschauliche Weise zu vermitteln.

Einsatz für mehr Tierwohl
Franz Schemmer hat das Talent, andere Menschen für die Landwirtschaft zu begeistern – und er führt einen vorbildlichen Betrieb. Seine Hähnchen-Mast ist hoch modern und erfüllt strenge Tierschutzauflagen. Hier werden etwa 22.000 Tiere unter den Privathof-Standards für WIESENHOF aufgezogen. Das heißt, es wird eine langsamer wachsende Rasse verwendet, das Geflügel verfügt über mehr Lebensraum und kann sich in einer abwechslungsreichen Umgebung mit Picksteinen, Sitzstangen und Strohballen bewegen. Das Wiesenhof-Privathof-Konzept wurde bereits vor knapp einem Jahr mit dem Label des Deutschen Tierschutzbundes „Für mehr Tierschutz“ (Einstiegsstufe) ausgezeichnet.

Über die Führungen von Franz Schemmer und seine Herzensangelegenheit Landwirtschaft informiert ein viereinhalbminütiger Film, den Sie sich hier ansehen können >>> mehr.
Wer selbst einmal an einer „Zeitreise durch ein bewegtes Jahrhundert in der Landwirtschaft“ teilnehmen will, findet hier nähere Informationen >>> mehr

22.07.2013: Wie steht es um die Tiergesundheit? Welchen Stellenwert nimmt das Tierwohl ein? Wie behandeln die Bauern ihre Tiere? Wenn sich ein Fachmann für Agrar-, Ernährungs- und Umweltethik über das Privathof-Konzept von WIESENHOF informieren will, legt er strenge Maßstäbe an. Um sich ein umfassendes Bild machen zu können, besuchte Professor Franz-Theo Gottwald von der Schweisfurth Stiftung deshalb drei Betriebe, die WIESENHOF Privathof-Geflügel in jeweils verschiedenen Altersstufen zeigten. Seine Reise führte ihn zu den bayerischen Traditions-Höfen „Huber“ und „Attenberger“ sowie zu dem Familienbetrieb „Geißler“.

Bäuerliche Strukturen trotz Größe

Professor Gottwald, der auch im Beirat des Zentrums für nachhaltige Unternehmensführung (ZNU) an der Universität Witten/Herdecke tätig ist, zog nach Abschluss der Besichtigung und der Gespräche eine positive Bilanz. Besonders erwähnenswert fand er, dass „es beim Privathof-Konzept geglückt ist, die Struktur von bäuerlichen Betrieben zu erhalten“, auch wenn es sich ja durchaus um große Betriebe handeln würde. Ein Aspekt, der auch im Hinblick auf Öko-Landbau immer eine sehr große Rolle spiele. Er sprach dabei von einem hohen Engagement und der Identifikation der Betriebsleiter mit allen Fragen des Qualitätsmanagements und des Tierwohls.

Schwerpunkt auf dem Tierwohl

Zu den positiven Eindrücken, die Professor Gottwald mit nach Hause nahm, gehören die „herausragende Ballengesundheit in den verschiedenen Lebensphasen und auch die eindrucksvolle Stabilität der Ständer“ – also der Hühner-Beine. Außerdem bewertete er die „Annahme und Nutzung der Sitzstangen, der Strohballen (und) der Pickstangen seitens der Tiere“ als gutes Zeichen. Für den Experten sind auch dies wichtige Indizien dafür, dass es das Privathof-Konzept schaffe, die Eckpunkte der Geflügel-Haltung den Bedürfnissen der Tiere Schritt für Schritt anzupassen und nicht umgekehrt. Dieser Schwerpunkt auf dem Tierwohl verringere ungünstige Verhaltensweisen der Tiere. „Sie leben stressfreier und umsorgter im Hinblick auf ihre Bedürfnisse“.

Deshalb ist es für Professor Franz-Theo Gottwald „ein Lichtblick in der Geflügelhaltung, dass beim Privathof-Konzept das Tier im Mittelpunkt steht.“


Geflügel, das nach dem Privathof-Konzept aufgezogen wurde, ist seit Beginn des Jahres 2013 mit dem Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes gekennzeichnet. Die Entwicklung dieses Labels stand von Anfang an auf einem breiten wissenschaftlichen Fundament. Erste Grundlagen dafür wurden an der Universität Göttingen durch die Initiativgruppe „Tierwohl-Label“ erarbeitet. Auch Vertreter des Verbraucherschutzes haben den Prozess begleitet. Die Privathof-Produkte mit dem Tierschutzlabel der Einstiegsstufe sind mittlerweile bundesweit in vielen Handelsunternehmen erhältlich.

24/6/2013 Nachdem im März die ersten Privathof-Küken in die Ställe der Familie Mörixmann in Dratum bei Melle gezogen sind, öffnen der Landwirt Stefan und seine Frau Gabriele Mörixmann gerne die Stalltüren für interessierte Besucher. So können Kindergartengruppen oder Schulklassen, aber auch Pressevertreter sich ein Bild von der modernen Privathof Geflügelhaltung machen.

Ein Beispiel für diese Offenheit ist ein Treffen mit der Oldenburgischen Volkszeitung am 17.Juni 2013. Ein Mitarbeiter der Kreiszeitung hatte sich angekündigt, um die Leser über das neue Privathof-Konzept von WIESENHOF zu informieren.

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13.06.2013: Vor knapp einem halben Jahr wurde der Startschuss für das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes gegeben. Auch das Privathof-Geflügel von WIESENHOF ist mit diesem Tierschutzlabel ausgezeichnet. Umso erfreulicher ist die steigende Bekanntheit des Labels.

„Der Verbraucher kennt das neue Label – Für mehr Tierschutz -, das der Deutsche Tierschutzbund im Januar gestartet hat“, berichtet die LZ und beruft sich dabei auf Erkenntnisse des Kölner Instituts für Handelsforschung (IFH), wobei in seinem aktuellen „CSR-Tracker“ 1000 Kunden des LEH befragt wurden.

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28.05.2013: Als vor knapp einem halben Jahr der Startschuss für das Tierschutzlabel des Deutschen Tierschutzbundes erfolgte, war ein weiterer wichtiger Schritt für das Tierwohl in der Geflügel- und Schweinefleischproduktion getan. Unternehmen, die zertifiziert sind, verpflichten sich, festgelegte und regelmäßig überwachte Standards bei der Haltung, Aufzucht und Schlachtung der Tiere einzuhalten. Auch Privathof-Geflügel von WIESENHOF ist mit dem Tierschutzlabel gekennzeichnet – schließlich sind alle Privathof-Ställe gemäß der Einstiegsstufe des Deutschen Tierschutzbundes zertifiziert.

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